Für verlässliches GSM-Backup: Bei NOVO Varianten und NEMO SIM-Karten-Nummer erfassen

Für die digitalen NOVO Varianten und für NEMO sollten in der Software der Hausnotrufzentrale die Teilnehmernummer UND die SIM-Karten Nummer erfasst sein. Sonst kann es beim Backup-Szenario über GSM zu Schwierigkeiten kommen.

Mit dem GSM-Netz bieten die digitalen NOVO Varianten IP-GSM für IP-Telefonie und PSTN-GSM für TAE-Anschlüsse immer ein absolut verlässliches Backup-Szenario. Fällt die kabelgebundene Telefonie aus, erfolgt die Notruf-Kommunikation über das GSM-Netz. Zur Datenübertragung wird dann in beiden Fällen das digitale SCAIP Protokoll verwendet. Allerdings kann es in diesem Fall bei einem Notruf passieren, dass entweder Daten und Sprache an unterschiedlichen Arbeitsplätzen landen oder im Alarmfall gar keine Kundendaten vorliegen. Um dies zu vermeiden, muss im Geräteprofil der Hausnotrufzentrale auch die SIM-Kartennummer des jeweiligen Hausnotrufgeräts erfasst werden. Dies gilt auch für das mobile Rufsystem NEMO.

SIM-Kartennummer in UMO-Zentrale hinterlegenIn der UMO-Zentrale lässt sich die SIM-Kartennummer unter dem Reiter „Gerät“ hinterlegen

Wir empfehlen daher dringend, bei allen digitalen NOVO Geräten – also sowohl IP-GSM als auch PSTN-GSM – und bei allen NEMO Geräten neben der Teilnehmernummer auch die SIM-Kartennummer des Hausnotrufgeräts zu erfassen. Auch in der Variante PSTN+ sollte dies erfolgen, damit bei einem remote upgrade des Gerätes in eine digitale Variante sofort alle notwenidigen Gerätedaten vorhanden sind. In der UMO Zentrale können Sie dies beispielsweise im „Reiter Gerät“ unter „Telefonnummer“ erledigen. Nur so kann eine ordnungsgemäße Zusammenführung der Daten gewährleistet werden.

Auch bei zurückgegebenen Geräten sollte die SIM-Kartennummer immer aktualisiert werden

Sobald ein digitales NOVO Gerät oder ein NEMO wieder vom Kunden zurück kommt, muss auch hier die SIM-Kartennummer aktualisiert werden. In diesem Fall muss zunächst die Teilnehmer-Nummer sowie die SIM-Kartennummer des Hausnotrufgeräts wieder aus der Software der Hausnotrufzentrale gelöscht werden. Ist die Nummer mehrfach hinterlegt, kann es wieder zu Konflikten bei der Datenübertragung kommen. Bei Re-Aktivierung des Geräts beim Kunden vor Ort muss dann wieder die SIM-Kartennummer mit der richtigen Teilnehmernummer im Kundenprofil angelegt werden. Herzlichen Dank im Voraus, dass Sie diesen Tipp beachten um im Falle des Falles einen wirklich zuverlässigen Notruf zu gewährleisten.